Vor einem Jahr veröffentlichte Faber sein Debütalbum Sei ein Faber im Wind und tourt seitdem durch die Schweiz, Deutschland und Österreich. Der zweitletzte Halt ist am 13. Oktober 2018 im Volkshaus Zürich.

“Du bist zwar erst sechzehn / ach komm, wir drehen Sexszenen.” Mit Texten wie diesen sorgt Faber für peinliches Schweigen im Auto und empörte Ausrufe im deutschsprachigen Raum.

Obwohl er mit seinem Vater Pippo Pollina massenverträglichste Singer-Songwriter-Musik im Blut hat (oder haben sollte), unterscheidet sich Fabers musikalisches Schaffen deutlich von dem seines Vaters. Nicht leidenschaftlich, sondern eher gelangweilt kommt der erst Fünfundzwanzigjährige rüber und anstatt von Hoffnung und Liebe zu singen, widmet er seine Aufmerksamkeit lieber ertrinkenden Flüchtlingen und hübschen Mädchenbeinen.

Faber polarisiert wie momentan kein anderer deutschsprachiger Künstler; man findet ihn entweder einen “pseudo-intellektuellen Deppen” oder schlicht “verdammt geil” (die Credits für diese Aussagen gehen an meine Freunde). Genau das ist auch der Grund, weshalb sein Debütalbum ein Anhören unbedingt wert ist. Wir empfehlen: am 13. Oktober 2018 im Volkshaus Zürich. Und wer die Texte blöd findet, kann immer noch weghören und zu tanzbarster Polka und -Klezmer versetzter Popmusik die Hüfte und das Tanzbein schwingen.

Info

Location: Volkshaus, Zürich

Datum: 13. Oktober 2018

Zeit: 20:00

Kosten: CHF 51.40