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Ich schaue auf meinem extrem lässigen, gleichzeitig aber auch extrem langsamen MacBook oben rechts auf die Uhr – es ist genau 11.11 Uhr – ich darf mir was wünschen! Ich bin mittlerweile Ende der 20er und ja, ich wünsche mir immer noch was, wenn die Uhr eine doppelte Zahl anzeigt, das macht man einfach, OK? Mein Laptop surrt vor sich hin, es ist schon lange Zeit für einen neuen, aber die Dinger sind extrem teuer und mein weisser Begleiter hält mir treu die Stellung. Ich melde mich bei Spotify an, suche Syd Arthur und habe die Absicht einen Artikel darüber zu schreiben.

Es blieb aber bei der Absicht – vor ein paar Tagen stolperte ich über die englische Psychedelic-Jazz Band und ich dachte mir, wohoo über die muss ich bloggen! Aber jetzt bin ich in einer total anderen Stimmung, lieber gemütlich den sonnigen Sonntag einläuten lassen. Nun gut, wer soll es dann sein? Ich öffne meine Blog Playlist – eine Sammlung von mittlerweile über fünfhundert Songs bei denen ich denke „oh da könnt ich was dazu schreiben“. Nach einigen Klicks bin ich fündig geworden.

Wenn ich Black Rainbows höre geht es mir gleich gut. Ich fühle mich befreit und habe automatisch Lust auf Ferien. MAT McHUGH singt friedlich mit seiner Gitarre den Song ein. Wenn man dem Singer-Songwriter zuhört, siehst du dich automatisch vor dem Meer sitzen. Den Wellen zugewandt beobachtest du die Surfer und Schwimmer, die Brise wirbelt den Sand auf und du geniesst ein Sandwich. Den sympathischen Sänger kennen die einen vielleicht von der Band The Beautiful Girls, wo er als Lead-Sänger fungiert.

Ich schaue wieder nach oben rechts. Die Uhr zeigt nun 11.53 Uhr an. Mein Magen knurrt, wenn ich nach links schaue muss ich blinzeln, ein strahlend blauer Himmel macht sich breit. Zeit für Frühstück und danach heisst es ab in die Sonne! Feel exempt, „Feel Better“!